Im Land der Sherpa, Yak und Yetis, Reisebericht von Eckhart Schenk

Eckhart Schenk
Eckhart Schenk

Am ersten Montag im Juni konnte der Geschichts- und Kulturkreis Wabern, so wie der Landfrauenverein Wabern, Eckhart Schenk im Schützenhaus begrüßen. Eckhart Schenk berichtete vor über 45 Gästen von seiner beeindruckenden Reise nach Nepal: Im Land der Sherpa, Yaks und Yetis.

Von Frankfurt über Dubai flog Schenk mit seinem Begleiter zur Hauptstadt von Nepal, Kathmandu. Von dort ging es weiter mit Yeti-Airlines zum 2840 Meter hoch gelegenen Flugplatz von Lukla, der als gefährlicher Flugplatz berüchtigt ist. Nur 600 Meter lang ist die Bahn, die bei bestimmten Wetterlagen nicht einmal sichtbar ist.

Sicher gelandet startete die Tour, die sie jeden Tag etwas höher brachte. Allerdings war dies immer wieder mit Abstiegen und erneuten Aufstiegen verbunden, sodass eine beträchtliche Anzahl von Höhenmetern zustande kam.

Über Geröllschutt, festen Fels, sehr hoch über Schluchten gespannte Hängebrücken und steile Steintreppen führten die beschwerlichen Wege, die den Bergsteigern alles abverlangten.

Touren im Schnee über schmale Berggrate mit Steigeisen und Sicherungsseilen waren ebenso abenteuerlich wie Begegnungen mit den Yaks. Diesen sollte man immer auf den schmalen Wegen Vorfahrt gewähren und ihnen bergseitig ausweichen, so berichtete Schenk.

Angekommen in der Khumbu-Region liegt das Dorf Tengboche mit dem gleichnamigen buddhistischen Kloster. Hier im Land der Sherpa bietet sich ein Rundumblick auf die beeindruckende Bergwelt des Himalayas. Der Weg führt dann hinauf auf 5360 Meter Höhe zum Mount-Everest-Basislager, das Bergsteiger aus aller Welt zum Auf- und Abstieg auf den mit 8848 Metern höchsten Berg der Welt nutzen.

Besucher
Foto: GuKk

Weitere Stationen waren die farbenprächtigen Tempel von Kathmandu, der Stupa in Boudhnath und die Tempel von Bhaktapur und Pashupatinath.

Die beeindruckenden Bilder von der kargen Landschaft und den Menschen, die dort wohnten, brachten die Zuschauer zum Staunen. Menschen, die Lasten auf ihren Rücken tragen, die fast doppelt so groß und schwer sind wie sie selbst, faszinierten die Anwesenden. Dies sind außergewöhnliche Leistungen, die nur von den Einheimischen erbracht werden können, so berichtete Schenk.

Mit viel Applaus der Gäste und kleinen Präsenten vom Geschichts- und Kulturkreis Wabern sowie dem Landfrauenverein Wabern bedankten sich Helmut Welsch und Hildegard Mardorf bei Eckhart Schenk für die spannenden Geschichten, atemberaubenden Bilder und tiefgehenden Einblicke in die Kultur Nepals (HW).

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